|
|
||||||||
Untitled (on the 7th) Paul Chan packt seine philosophischen Reflektionen über Politik, Religionen, Geschlechterrollen und das heutige Leben in dichte Werke, die die Grenzen der althergebrachten Gattungen überschreiten. Zeichnungen, Videos und Installationen bedingen einander und bleiben doch für sich erlebbar. Ihre rauhe Farblichkeit, kombiniert mit harten Kanten und Schnitten, prägt sich ein, macht Chans kritische Haltung klar. Eines der Postulate seiner Kunst ist das "Halluzinieren" der Zusammenhänge von Heiligem und Profanem, Hochstehendem und Niedrigem in der modernen Gesellschaft. Vor der Serpentine Gallery zeigte das Whitney Museum of American Art, New York seine medialen "Combines" – beim Publikum ein großer Erfolg.